Ruhrschäfer - Ein starkes Stück Ruhrgebiet

Hirtenbrief #11

Frau Wolle

Tim Mälzer

Duisburg, Du schöne Stadt am Wasser

Lammzeit oder: Von der Freundlichkeit der Welt

Das Fernsehen zeigt die Bilder einer Welt, die aus den Fugen ist. Auf der Erde gibt es mehr denn je zuvor Flüchtlinge, für die kein Platz in der Herberge ist. Aber immer noch gibt es auch die Hirten auf dem Felde, die ihre Krippe anbieten und Schutz geben vor der Kälte des Universums und der Menschen. Noch ist die Erde ein Stern, auf dem Herodes nicht gesiegt hat. Wir wünschen Frohe Weihnachten mit dem Hirtenbrief #11.

Hirtenbrief #11 lesen

Hirtenbrief #10

Schaftrieb

Die Blumen des Bösen

Ziegen

Schäfer

Wunderschöne Wege durchs Rotbachtal oder den Sterkrader Wald, Wege entlang von Feldern und Wiesen, Abschnitte durch enge Gassen, wo die Leute die Fenster aufreißen und sich zurufen, wenn die Herde kommt, über breite Strassen mit donnerndem Verkehr oder am Wasser entlang. Wege bei Sonne, Regen und Wind. Was wir beim Schaftrieb quer durch Oberhausen, Dinslaken, Duisburg, Essen und Bottrop - das und viel mehr im Hirtenbrief #10.

Hirtenbrief #10 lesen

Hirtenbrief #9

Winter adé

Der Häuptling der Würste: Raritäten aus der Hirtenküche und bukolische Späße

Rotkäppchen

Osterlamm

Frühling erwache

Für die Herden der Wanderschäfer beginnt die schwierigste Zeit des Jahres. Die landwirtschaftlichen Weideflächen mit ihrem winterfesten Gras sind nicht mehr zugänglich, die Magerwiesen und Brachflächen sind noch braun und vertrocknet und tragen noch kein neues Futter. Dies und Geschichten über Haggis, die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland und die Bedeutung des Osterlamms im Hirtenbrief #9

Hirtenbrief #9 lesen

Hirtenbrief #8

Wie alles anfing

Die Pest in Holten

Ausblick zur Jahreswende

Was haben spanische Triftwege und die HOAG-Trassen gemeinsam? Haben Schafe wirklich einen Platz im Ruhrgebiet? Wir erzählen, wie die Ruhrschäferei für Entschleunigung im Pott sorgt und gleichzeitig die Artenvielfalt fördert.

Hirtenbrief #8 lesen

Hirtenbrief #7

Der Redakteur der hat es schwör

Wolle

Bienenpatenschaft und Honig-Flatrate

Beim Stalleröffnungsfest gab es eine Premiere: Der Beginn der Schafschur – zum ersten Mal in der Ruhrschäferei. Einmal im Jahr, vor dem Sommer, müssen die Schafe geschoren werden. Seit den Urzeiten der Menschheit, seitdem den Schafen ein wolliges Fell angezüchtet wurde, ist das so. Alte Geschichten wie der Mythos vom Goldenen Vlies hängen damit zusammen: Vom goldenen Widder Chrysomeles, der fliegen und sprechen konnte und dessen Vlies später von Jason und den Argonauten geraubt wurde.

Hirtenbrief #7 lesen

Hirtenbrief #6

(Bald) Stall-Eröffnungsfest

Paulus, unser freundlicher Bock und Türsteher

Zwischenräume und Rückseiten. Das Ruhrgebiet: Eine Region mit viel Platz zwischendrin

Wir leben in diesem polyzentrischen, unübersichtlichen Multiversum des Ruhrreviers und nutzen als Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer, Picknickveranstalter, Landwirte, Fussballspieler oder was auch immer die räumlichen Möglichkeiten dieses montanindustriellen Leopardenfells. Und für mich als Schäfer bedeutet dieses 5-Millionen-Menschen-Patchwork Ruhrgebiet, dass ich in einem der grössten Ballungsräume Europas mit dem grössten Stahlstandort und dem grössten Binnenhafen des Kontinents und einem Autobahnnetz, das seinesgleichen sucht, Weideflächen für meine Schafherde finden kann für Sommerweide und Winterweide, – vor alten und neuen Industriekulissen, auf landwirtschaftlichen Flächen und auf Brachen der neu entstehenden Industrienatur, an Kanalböschungen und auf ungenutzten Gewerbeflächen. Weidende Herde bei Abendsonne vor Hochofenkulisse oder Containerterminal. Was hätte Caspar David Friedrich wohl dazu gesagt?

Hirtenbrief #6 lesen

Hirtenbrief #5

Stallbau, Stallbau, Stallbau

What a beautiful Team

Website und Anhang: Vom guten Hirten, schlechter wahrnehmung und der Wanderschäferei

Es ist schon erstaunlich und schön, dass freundschaftliche Koproduktion tatsächlich funktioniert. Unser Stallbau ist ein gutes Beispiel. Der schreitet voran und ich möchte mal "Danke!" sagen an all die Helferinnen und Helfer. Dazu ein Anhang über den mehr als 10.000 Jahre alten Beruf des Schäfers und seinem Urbild von Behütetsein und Geborgenheit.

Hirtenbrief #5 lesen

Hirtenbrief #4

Stallbau

Info für die Paten

Troll – Der Irre auf vier Beinen und was er mit Kultur zu tun hat

Wir informieren in unserem 4. Hirtenbrief über den Stand des Stallbaus und bitten unsere Paten noch um etwas Geduld. Mit einer kleinen Geschichte über unseren Schafpudel Troll brechen wir eine Lanze für diese Hunde und erklären sie zum kulturellen Erbe.

Hirtenbrief #4 lesen

Hirtenbrief #3

Die Schafe sind da!

Eine Schafpatenschaft als Weihnachtsgeschenk?

Der grosse Tag für die Ruhrschäferei war eine Nacht: Im Scheinwerferlicht der Wagen, unter den gespannten Augen des von stundenlangen Windböen zerrupften Empfangskomitees – bestehend aus Till, Heiko, Tina und Michael – und unter den jagenden Wolken von Sturmtief Christian wurde der Anhänger rückwärts an den Pferch herangesetzt und dann die Klappe geöffnet. Die erste Gruppe von Schafen stürmte über die Verladerampe und suchte erstmal den gebührenden Abstand. Da waren sie!

Hirtenbrief #3 lesen

Hirtenbrief #2

Stallbau nimmt Form an

Entscheidung fällt für Merino-Landschafe

Abschied von Mungo

Mit dem Hirtenbrief #2 stellen wir um auf PDF, sonst wird der Rahmen unser noch provisorischen Website gesprengt. Trotzdem ist er wieder voll von Infos über den Stand in der Ruhrschäferei.

Hirtenbrief #2 lesen

Hirtenbrief #1

Projekt erfolgreich gestartet

Keine Schafsaktien mehr – aber Patenschaften weiterhin erhältlich

Wie geht es weiter?

Ich freue mich wirklich, euch sagen zu können, dass es vorangeht. Aber dass es so schnell voran geht, hat mich sehr überrascht. Das Echo auf das Projekt Ruhrschäferei sowie die Resonanz auf Schafaktie und Schafpatenschaft war für mich überwältigend. Das Interesse an der Idee in Presse, Funk und Fernsehen war umwerfend und dauert weiter an. Thema für die Medien sind sowohl Schafaktie und Schafpatenschaft als auch die Botschaft: Das Ruhrgebiet ist anders …

Hirtenbrief #1 lesen

Ein starkes Stück Ruhrgebiet: Der Ruhrschäfer

Das Ruhrgebiet verändert sich rasant. Wir, die wir hier wohnen, erleben es, den anderen muss man es sagen. Wo 150 Jahre lang Stahl gekocht und Kohle gefördert wurde, werden seit einiger Zeit aus den stählernen Relikten der Kohlezeit Denkmäler, Industriekultur genannt. In ihnen finden u. a. künstlerische Inszenierungen statt, die den vormaligen Hochofenarbeiter schwer ins Grübeln gebracht hätten. Das Sommerkino im Landschaftspark Duisburg dagegen begeistert heute die Kinder der Stahlkocher von gestern. Und auf den ehemaligen Flächen der Zechen und Hochöfen entwickelte sich etwas, das wir früher auch nicht kannten: Industrienatur.

Wer ein wenig das neue Ruhrgebiet mit dem Fahrrad oder zu Fuss erkundet hat, wer einige der begrünten Halden kennt oder die Wege auf den alten Bahnlinien der weiss, wie gross, wie zahlreich und wie reizvoll diese Flächen sind. Artenreiche Magerwiesen mit unterschiedlichsten Pflanzen und Gräsern überwuchern heute die industriell genutzten Flächen und bieten einer Vielzahl Fauna und Flora einen neuen Lebensraum.

Für diese neu erstandene Landschaft der Industrienatur plane ich nun ein Projekt, das im vielfältigen Katalog des Strukturwandels bisher noch nicht vorkommt: den Aufbau einer Schäferei, die die neu entstandenen und der Natur zurückgegeben Freiflächen beweidet. Durch diesen Beitrag zur Biotop- und Landschaftspflege wird die ökologische Aufwertung dieses vergangenen, aber ausgedehnten Königreichs der Montanindustrie unterstützt.

Wann geht es los?

Die Gründung dieser Schäferei ist nicht etwas, das noch in eher ungewisser Zukunft liegt, sondern unmittelbar bevorsteht.

Von der Firma ThyssenKrupp erhalte ich zum Ende des Jahres eine Fläche zur Landschaftspflege in der Grösse von 4,2 Hektar mit dem Beweidungsrecht für angrenzende Flächen in der Grössenordnung von etwa 25 Hektar. Auf dieser Fläche wird bis dahin ein Schafstall errichtet sein als Betriebsbasis der Ruhrschäferei. Zusammen mit einer Fläche von 8,6 Hektar, die ich in Rheinhausen von der Stadt Duisburg gepachtet habe, ist das eine Fläche, die eine stattliche und wachsende Schafherde ernähren kann. Um einen optimalen landschaftspflegerisch erwünschten Verbiss zu erhalten, werden auch einige Ziegen die Herde bereichern.

Der Geschäftsplan der Ruhrschäferei steht. Die Finanzierung des Startkapitals und der Anfangskosten für die Betriebsaufnahme sind gesichert.

Kontakt

Florian Preis
Telefon 01573/6 49 86 03
info@ruhrschaefer.de

Das Projekt unterstützen

Wer sich für das Projekt interessiert und es unterstützen möchte kann dies auf unterschiedliche Weise tun. Um ein schnelleres Wachstum der Herde zu ermöglichen bietet die Ruhrschäferei ein besonderes Modell an:

Schafsaktien (Kontingent im Moment erschöpft)

Für eine Aktie im Wert von 100,00 Euro erhält der Aktionär /die Aktionärin innerhalb von 18 Monaten Lammfleisch im Wert von 130,00 Euro frei Haus (innerhalb Duisburg) - eine Rendite also, die durchaus ihresgleichen sucht, aber ganz und gar regional erwirtschaftet wird.

Für diejenigen unter euch, denen die Renaturierung dieser alten Industrieregion besonders am Herzen liegt, die vielleicht Vegetarier sind oder die einfach die Ruhrschäferei besonders unterstützen wollen, gibt es eine weitere Möglichkeit:

Schafpatenschaften (weiterhin erhältlich)

Der Pate bekommt für 100,00 Euro ein Foto seines Schafs. Er wird vom Schäfer über Facebook, Handy oder Twitter über besondere Ereignisse von Schaf und Herde informiert und kann sein Schaf persönlich bei Besuchen an der Herde kennenlernen.